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Inhalt: Betriebe Region Süd-West

Süd-West

Die Auswahl der Demonstrationsbetriebe erfolgte mit dem Ziel, unterschiedliche Tierarten, Haltungsformen und Standortbedingungen abzudecken. In der Region Süd-West sind drei konventionelle Milchviehbetriebe, ein Bioland Heumilchbetrieb, ein Pferdebetrieb sowie ein Mutterkuhbetrieb mit Bullenmast am Projekt beteiligt: 

Betrieb Briegel

Dieser konventionelle Milchviehbetrieb wird auf 60 ha Grünland geführt. Der Standort steht exemplarisch für die intensiv genutzten Grünlandregionen Oberschwabens. Der Betrieb bewirtschaftet heterogene Flächen (Topographie, Exposition, Boden) die für das oberschwäbische Hügelland typisch sind. Zunehmende Sommertrockenheit erschweren eine häufige Schnittnutzung besonders sonnenexponierter Flächen.


christofbriegel


Betrieb Trautmann (Oberschwaben)

Dieser konventionelle Milchviehbetrieb wird auf 60 ha Grünland geführt. Der Standort steht exemplarisch für die intensiv genutzten Grünlandregionen Oberschwabens. Der Betrieb bewirtschaftet heterogene Flächen (Topographie, Exposition, Boden) die für das oberschwäbische Hügelland typisch sind. Zunehmende Sommertrockenheit erschweren eine häufige Schnittnutzung besonders sonnenexponierter Flächen.


Hof Karpfenblick Kiess GbR (Baar-Kreis)

Der Betrieb befindet sich auf der Baarhochfläche am südwestlichen Rand der Schwäbischen Alb. Bewirtschaftet werden 80 ha Grünland mit Mutterkuhhaltung und Bullenmast. Aufgrund der hohen Standortvielfalt - von ebenen, teils feuchten und vergleichsweise intensiv nutzbaren Flächen bis hin zu hängigen, trockenen und artenreichen Standorten, bestehen bereits unterschiedliche Nutzungsintensitäten innerhalb des Betriebs. Ein Teil der Flächen unterliegen Landschaftspflegerichtlinien (LPR), die durch ihre Biodiversität dem Schutz und der Erhaltung von Tier- und Pflanzenarten dienen. 


Betrieb Frommer GbR (Schwäbische Alb)

Der konventionelle Milchviehbetrieb auf der Schwäbischen Alb bewirtschaftet 70 ha Grünland. Die sehr heterogenen Standortbedingungen bieten ideale Voraussetzungen für die Erprobung individuell angepasster Bewirtschaftungsstrategien.


Pferderesort Engesser (Schwarzwald-Baar-Kreis)

Der Betrieb betreibt einen Aktivstall mit rund 40 ha Grünland. Die sehr heterogenen Grünlandflächen und die zunehmende Sommertrockenheit erfordern angepasste Bewirtschaftungsstrategien, um eine hohe Futterqualität für Pferde sicherzustellen und gleichzeitig die ökologischen Leistungen des Grünlands zu entwickeln. Der Betrieb repräsentiert die Grünlandbewirtschaftung im Pferdebereich und erweitert damit das Spektrum der Demonstrationsbetriebe um eine weitere Tierhaltungsform.

Website: https://www.pferderesort-engesser.de/


pferderesort.engesser


Haselstaller Hof Müller GbR (Heckengäu)

Am Ostrand des Schwarzwalds im Heckengäu bewirtschaftet der Betrieb 63 ha Grünland. Die Kombination aus Milchviehhaltung und Bullenmast steht beispielhaft für gemischt ausgerichtete Betriebe. Eine Besonderheit sind die teils sehr artenreichen intensiv bewirtschafteten Grünlandflächen. Ziel des Betriebes ist es, die bereits bestehende abgestufte Grünlandbewirtschaftung weiterzuentwickeln, um auch in Zukunft Wirtschaftlichkeit, Artenvielfalt und Klimaanpassung miteinander verbinden zu können.

Website: https://www.haselstaller-hof.de/


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